Winter journey to Marocco

  • When: 17.11.2013 bis 06.01.2014
  • How long: knapp 3800 km
  • Housing and dwelling: überwiegend in der Natur gelegentlich bei Privatleuten

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Nach längeren Reisen durch Südamerika (2007/08), Kanada (2010) per Bus, Motorrad oder als Tramper und mehreren Wandertouren in Europa bekam ich im Jahr 2013 wieder einmal Fernweh und spürte den inneren Drang nach etwas Neuem. Reisen war klar, nur wie und wohin? Mit wenig finanziellen Mitteln mal wieder naturnah unterwegs sein, in größtmöglicher Freiheit lebend, neue Orte dieser so mannigfaltigen Erde erkunden! Ja, das wollte ich.

Da die Landschaft beim Reisen als Tramper zu schnell an einem vorbeizieht und man als Wanderer, bei begrenzter Reisezeit, nicht wirklich schnell vorankommt, beschloss ich, mich das erstemal für längere Zeit auf ein Fahrrad zu setzen.

So machte ich mich mit einem geliehenen Reiserad Mitte November 2013 von Wibbecke (Landkreis Göttingen) in Richtung Süden nach Marokko auf. Dabei fuhr ich zunächst in Deutschland und Frankreich auf teilweise sehr gut ausgebauten Flussradwegen. Ab Südfrankreich ging es in Spanien am Mittelmeer entlang bis nach Gibraltar. Von dort mit der Fähre nach Marokko, einem faszinierenden, wunderschönen und vielfältigem Land. Leider war es dann so, dass das Schicksal meine Reise viel zu früh beendet hat.

Routenbeschreibung:

So machte ich mich mit einem geliehenen Reiserad Mitte November 2013 von Wibbecke (Landkreis Göttingen) in Richtung Süden nach Marokko auf. Komplett untrainiert – mit stelzenbeinenförmiger Statur – ging es zunächst eine Woche lang in sonnenscheinloser Novembertracht durch Hessen (auf dem Fernradweg R 4 bis Hirschhorn), Reinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Die meisten Nächte verbrachte ich nach all abendlicher Holzstickofenaufgewärmter Mahlzeit unter freiem Himmel. Hin und wieder verkroch ich mich aber auch in menschlicher Obhut. So kam ich am zweiten Abend nach knapp 200 km in Ulrichstein im Vogelsberg an. Dort traf ich Volker, der mich zunächst zu seinem am Sportplatz stehendem leergeräumten, durchkühlten Wohnwagen schickte, mich dann aber später doch noch zu sich nach Hause einlud, wo ich nach herzlichen und witzigen Gesprächen mit Ihm zwischen Renovierungsarbeiten auf dem Fußboden schlief. Ich war mal wieder unterwegs, wie herrlich. Am dritten Tag wurden langsam meine Beine schwerer; auch spürte ich nun in meinem rechten Knie einen leichten Schmerz. Dieser wurde erst weniger, nachdem ich den fünften Tag bei meiner Tante Kordula und Rainer nahe Heidelberg pausierte. Dann ging es von Karlsruhe den Rhein auf französischer Seite entlang bis nach Straßburg, wo ich in Kehl wieder die Grenze nach Deutschland überschritt. In Goldscheuer containerte ich Sojamilch, Kartoffeln und Chips. Hieraus zauberte ich wenig später in einem Pferdestall im Stroh, wo ich auch schlief, mein Abendessen. Weiter auf dem Rheinweg bis nach Neuenburg am Rhein, wo ich am 9. Tag nun endgültig nach Frankreich hineinfuhr.

Hier in Frankreich ging es auf dem wunderbaren Radweg des Rhone-Rhein-Kanals bei teilweise starken Rückenwind, Temperaturen zwischen -2 bis 0 Grad tagsüber, aber jede Menge Sonnenschein, brauchte ich noch drei Tage bis auf die Höhe von Lyon. Das Containern erwies sich als immer einfacher, sodass ich neben dem Kauf einer Straßenkarte und Taschenlampe keine Ausgaben habe. Nachts schneite es , sodass ich mein Tarp aufspannen musste.

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