Frostige Trollsuche in Nordskandinavien

  • Wann: Ab Ende Dezember 2015 in Trelleborg
  • Wie lange: Ungefähr zehn Wochen
  • Wie weit: 4600 km
  • Behausung: Bruchbuden, Biwak, Tarp und Zelt

Abends den Gesichtsschutz in die richtige Form drücken, dann passt das Steifgefrorene Ding auch am nächsten Morgen wieder über den Kopf. Ja, so einfach ist die Welt…

Ende Dezember 2015 machten wir uns auf eine lang geträumte Reise in den gefrorenen Norden Europas auf. Um einmal den Winter in seiner gesamten frostigen Kraft zu erleben. Und natürlich uns selbst zu erleben.

In Südschweden gestartet, fuhren wir zehn Wochen zu zweit mit dem Fahrrad durch die vereiste Welt.

Der erste Abschnitt der Reise führte mit stätigem Nordkurs durch das kalttrockene schwedische Inland nach Lappland.
Eine Passabfahrt katapultierte uns anschließend in das raue nasskalte und eigensinnige Klima der norwegischen Atlantikküste. Mit einigen Abstechern ins norwegische Inland, folgten wir in Schlangenlinien der wolkenversteckten Sonne bis Oslo.
Die letzten Tage führten uns quer durch Dänemark.

Geschlafen haben wir meist Draußen. Beziehungsweise oft in alten Ställen oder verlassenen Bruchbuden. Aber einige Nächte biwakierten wir auch unter freiem Sternenhimmel oder dem aufgespannten Tarp. Das mitgeschleppte Zelt kam allerdings nur einmal zum Einsatz, war in dieser Nacht dafür umso nötiger!

Als Fahrräder nutzten wir 26“ Mountainbikes mit breiter Spikebereifung.

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